#WMDEDGT: 5. August 2018

Ich habe mal wieder Lust auf Tagebuchbloggen und zufällig ist es gerade der 5. eines Monats und zufällig auch noch der 5. August. Jeden 5. eines Monats sammelt Carola von “Gut gebrüllt” unter dem Hashtag #WMDEDGT (= was machst du eigentlich den ganzen Tag?) Beiträge zu besagtem Thema. Am 5. August 2017 habe ich zum ersten und bisher einzigen Mal dort mitgemacht. Ein lustiger Zufall.

Es ist mitten in der Nacht und der Mann und ich sitzen am Fenster und lauschen dem Ruf eines Waldkauzes. Für uns beide ein ganz besonderes Moment, da wir noch nie einen Waldkauz so gehört haben und bei uns in der Siedlung auch nie damit gerechnet hätten, auch wenn der Wald nicht allzu fern ist. Wir genießen die nächtliche Zweisamkeit und dieses seltene Ereignis, das die Natur uns geschenkt hat.

Morgens darf ich ausschlafen, während der Mann mit den Kindern aufsteht und ein 1. Frühstück isst. Wir alle verbringen den Vormittag im Schlafanzug, aber es ist Sonntag und außerdem noch Ferien, da darf das so! Während der Mann mit den Kindern zuerst “Löwenzahn” und anschließend “die Sendung mit der Maus” guckt, koche ich ein Mittagessen aus Kartoffeln, Süßkartoffeln und Zucchini. Beide Fernsehsendungen sind eine Art Ritual bei uns, ich habe sie schon als Kind geguckt und jetzt gucken wir sie mit unseren Kindern. Vor allem auf das Raten der Fremdsprache bei der Maus freuen wir uns alle sehr und auch die Kinder raten schon gar nicht so schlecht mit. Zeitgleich fotografiere ich, wie aktuell jeden Tag, unseren täglichen Plastikmüll. Wir haben uns vorgenommen, in Zukunft bewusster und nachhaltiger zu leben und zu dem Zweck möchte ich gerne einen Monat lang unseren Plastikmüll dokumentieren. Ich finde das sehr aufschlussreich und es hilft mir bei unserem Vorhaben, Plastikmüll zu reduzieren.

Jaja, selbst Schuld, wer das alles kauft. Das stimmt definitiv. Der Großteil dieses hübschen Müllmandalas wäre jedenfalls ziemlich einfach zu vermeiden gewesen. Zu unserer Verteidigung: Die Oma hatte Geburtstag und hat es wohl etwas zu gut mit ihren Enkeln gemeint. Trotzdem, auch wenn wir es nicht selbst gekauft haben, erschreckt es mich zu sehen, wieviel Plastikmüll alleine unsere Familie Tag für Tag produziert. Jenachdem, welche Einkaufsmöglichkeiten man vor Ort hat, ist es aber leider gar nicht so einfach, für alles gute (und bezahlbare) plastikfreie Alternativen zu finden. Sahne z.B. gibt es hier schlichtweg nicht in der Glasflasche zu kaufen. Dafür Milch und Joghurt ziemlich problemlos. Wenigstens etwas Plastikmüll also, den wir in Zukunft vermeiden werden. #langeüberfällig #lieberspätalsnie #flatlayoftheday #toomuchplastic #zuvielplastik #müll #plastikmüll #mandala #müllmandala

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Ebenfalls um Plastikmüll zu reduzieren, habe ich am Vortag das erste Mal selbst Eis gemacht, das wir nun zum Nachtisch alle kosten. Erstaunlicherweise Erfreulicherweise kommt es bei allen sehr gut an und da es wirklich einfach herzustellen war, werden wir wohl nun unser Eis in Zukunft öfter selbst zubereiten. Leckere Rezepte nehme ich immer gerne an, wir haben allerdings keine Eismaschine.

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Am Nachmittag machen wir einen kleinen Ausflug in den Nachbarort. Wir sind schon oft dort gewesen und trotzdem ist es immer wieder aufs Neue schön, dort spazieren zu gehen.

Vorbei am Schwanenteich (heute ohne Schwan),…

… der Wassermühle, die heute wie jeden Sonntag geöffnet hat…

… und dem Wassertretbecken, das unsere Kinder natürlich direkt ausprobieren müssen. (Ratet, was anschließend nass ist und was wir nicht dabei haben? Wie so zwei Anfängereltern…)

Wieder zuhause lassen wir den Tag ruhig ausklingen. Nach etwas spielen im Garten geht es für die Kinder in die Badewanne und nach dem Abendessen geht es für die zwei Kleinen schon ins Bett. Klein-My darf immer noch ein bisschen länger auf bleiben. Nachdem alle Kinder im Bett sind, der Garten versorgt und die Küche aufgeräumt ist, schauten der Mann und ich den 1. neuen Tatort nach der Sommerpause. Ich schaue schon sehr lange Tatort, mein Mann musste erst etwas überredet werden, mittlerweile ist es aber für uns beide ein liebgewonnenes Sonntagabend-Ritual geworden. Das innovative Konzept des Tatorts (an einem Stück gedreht, ohne einen einzigen Schnitt) hat uns positiv überrascht und sehr gut gefallen, leider kommt es aber wohl bei vielen Zuschauern nicht gut an, wenn man sich die Kommentare im Internet durchliest. Schade.

Da wir den Tatort in der Wiederholung auf ONE geschaut haben und es somit schon 23:15 Uhr ist, ist es höchste Zeit für uns, ins Bett zu gehen. Gute Nacht!

 

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