Ausflugsziel: Legoland Billund

Unaufgeforderte Werbung, da Markennennung. Sämtliche Kosten, die uns durch unseren Legoland-Besuch entstanden sind, wurden von uns selbst bezahlt.

 

Wenn man mit Kindern Urlaub in Dänemark macht, dann steht ein Ausflugsziel meist ganz weit oben auf der Liste mit den Dingen, die man im Urlaub unternehmen möchte: Das Legoland in Billund! So natürlich auch bei uns und von Anfang an war klar, dass wir dort einfach hin müssen!

Wir hatten bereits vor unserem Urlaub auf der Internetseite des Legoland Billunds geschaut, wann wohl der beste Tag für einen Besuch wäre und uns dann für Freitag, den 21.07.2017 entschieden. Laut der Besucherprognose kommen während der Hauptsaison unter der Woche von Montag bis Donnerstag die meisten Besucher, was uns sehr überrascht hatte. Wir haben es uns damit erklärt, dass der Samstag ja für gewöhnlich der Tag der An- und Abreise ist und deswegen wohl weniger Urlauber um diesen Tag herum einen großen Ausflug machen. Da der Park montags bis freitags jedoch länger geöffnet hat als samstags und sonntags, war für uns schnell klar, dass für uns der Freitag in der Mitte unseres Urlaubs der ideale Zeitpunkt für eine Fahrt ins Legoland ist.

Die Eintrittskarten wollten wir zunächst auch über die Seite des Legolands buchen, da hier für Frühbucher tolle Rabatte angeboten werden. Jedoch braucht man dafür eine Kreditkarte, die wir leider nicht besitzen, daher fiel diese Option weg. Dann entdeckten wir die 50%-Rabattgutscheine auf den Kellogg’s Packungen und stellten fest, dass der Eintritt mit diesen Coupons für uns deutlich günstiger wäre, als die Frühbuchertarife direkt auf der Legoland-Website. Genau genommen sogar günstiger als alle anderen Möglichkeiten, die ich beim Recherchieren gefunden habe. Wer also nicht viel Geld hat, aber trotzdem ins Legoland möchte, oder einfach gerne spart, der sollte nach den 50%-Coupons auf der Rückseite von Kellogg’s Cornflakes Ausschau halten! Der Haken an diesen Rabattgutscheinen ist jedoch, dass man sie nur direkt an der Tageskasse einlösen kann und je nach Andrang muss man dort ganz schön lange warten. Uns war es wichtiger, möglichst viel Zeit im Legoland zu haben, da man an den einzelnen Attraktionen ja auch nochmal teilweise ganz schön lange anstehen muss, und so kauften wir unsere Eintrittskarten letztlich einen Tag vorher bei unserem Ferienhausanbieter. Pro zahlendem Erwachsenen bekam dabei ein Kind kostenlosen Eintritt, dadurch sparten wir trotzdem noch einiges. Nicht soviel wie mit den 50%-Rabattcoupons, aber die mehr Zeit im Legoland zu haben war uns diese Differenz in jedem Fall wert.

Am eigentlichen Ausflugstag machten wir uns dann ziemlich früh am Morgen auf den Weg, um pünktlich um 10 Uhr beim Legoland zu sein. Da wir ja erst noch mit der Fähre von der Insel herunter mussten, war der Weg für uns etwas länger. Für Fanø-Urlauber gibt es übrigens ermäßigte Fährtickets für einen Tagesausflug auf dem Festland. Diese kauften wir zusammen mit den Eintrittskarten fürs Legoland am Vortag bei unserem Ferienhausanbieter. Unser Zeitplan ging auf und wir waren pünktlich zur Öffnung des Parks in Billund, sodass wir die volle Zeit zur Verfügung hatten und die nutzten wir tatsächlich auch fast vollständig aus und verließen das Legoland erst, nachdem die Attraktionen geschlossen wurden.

Da wir vorher noch nie im Legoland waren und sämtliche Attraktionen nur vom Lesen kannten, hatten wir uns im Vorfeld keinen Plan gemacht, in welcher Reihenfolge wir uns alles ansehen wollten. Wir gingen einfach drauflos und dann immer unserer Nase nach.

Und so starteten wir unsere Reise durch die Welt der Legosteine im Miniland. Zuerst fuhren wir mit der kleinen Eisenbahn und schlenderten anschließend zu Fuß durch die kleinen Miniaturwelten und waren hin und weg. Es gab so viel zu entdecken, so viele liebevolle kleine Details, die man erst beim genauen Hinschauen entdeckt!

Beim Betrachten der kleinen originialgetreu nachgebauten Städte bekam ich gleich richtiges Fernweh und totale Lust, auch mal in diese Städte zu reisen.

Nach einer kurzen Lego Safari ging es für uns weiter zum Atlantis by SeaLife, wo wir alle wirklich viel Spaß hatten!

Anschließend teilten wir uns etwas auf. Da wir vier Kinder völlig unterschiedlichen Alters dabei hatten (zwischen 2 und 14) mussten wir gut gucken, wie wir die Bedürfnisse aller gut unter einen Hut bekommen, damit alle Spaß haben. Manchmal ging das nur, indem wir uns aufteilten. Während ich mit den zwei Großen in die Ninjago World ging und wir dort zwei Attraktionen ausprobierten, spielte und wartete der Mann mit den zwei Kleinen im Duplo Land, das nicht weit entfernt liegt. Das Duplo Land ist der Spielbereich für die Allerkleinsten und er ist wirklich süß gemacht, unsere Kinder hatten dort großen Spaß. Mikro-My liebte ganz besonders das kleine Riesenrad. Ich habe ihn selten so strahlen sehen!

Als wir in der Ninjago World fertig waren, trafen wir uns alle wieder und schlenderten zusammen durch Legoredo Town. Neben dem vielen Lego waren übrigens auch die Flugzeuge, die immer wieder über das Legoland flogen, ein Highlight für die Kinder. Ganz in der Nähe des Freizeitparks ist nämlich ein kleiner Flughafen, auf dem die Flugzeuge starten und landen. Dadurch kann man sie wirklich gut und verhältnismäßig nah sehen.

Die großen Mädchen wollten dann gerne mit dem Papa ins Geisterhaus “Western Ride”. In der Zeit gingen die zwei Kleinen und ich auf einen Spielplatz in der Nähe.

Nach dem “Western Ride” gingen wir weiter zum Pirate Land und zum Knight’s Kingdom. Während Klein-My und ich die zwei Achterbahnen “Drachenbahn” und “X-treme Racers” ausprobierten, fuhr der Mann mit den anderen Kindern zuerst Piratenboot und anschließend schauten sie uns beim Achterbahnfahren zu und amüsierten sich über meinen Gesichtsausdruck im “X-treme Racers”. Ich muss gestehen, die ging am Anfang ganz schön steil runter. Eventuell hatte ich da tatsächlich ein klitzekleines bisschen Angst. Aber nur eventuell. Und nur ein klitzekleines bisschen. Klein-My dagegen lachte und lachte einfach nur und fand es “cool”.

Wir entschlossen uns, das Polar Land auszulassen und uns stattdessen erstmal was zu essen zu besorgen, was sich als gar nicht so leicht herausstellte. Viele Kioske hatten nämlich ab einer gewissen Uhrzeit gar nichts mehr, sodass wir von einem zum anderen laufen mussten und zwischendrin schon Angst hatten, wir müssten uns hungrig auf den Heimweg machen. Glücklicherweise fanden wir dann aber in Legoredo Town doch noch einen Kiosk, der noch ein paar Hotdogs für uns hatte. Vorher hatten wir uns übrigens den ganzen Tag lang von selbstmitgebrachtem Essen aus unserem Rucksack ernährt. Zwar gibt es im Legoland auch diverse Restaurants und Kiosks, aber wenn sich eine 6köpfige Familie einen ganzen Tag lang durch’s Legoland futtert, dann wird das ganz schön teuer. Zu teuer für uns, sodass wir uns – wie auf fast jeden größeren Ausflug – selbst Essen mitnahmen.In unserem Rucksack befand sich Wasser, belegte dänische Brötchen, Obst und Gemüse und jeder durfte essen, wann es gerade passte und er/sie Hunger hatte. So machen wir das eigentlich immer auf Ausflügen, weil es so für uns am entspanntesten und stressfreisten ist.

Da die Kinder mit einigen Attraktionen wie der Raupe und der Safari gerne nochmal fahren wollten, arbeiteten wir uns nach dem Essen wieder Richtung Ein- bzw. Ausgang vor. Mittlerweile war der Park schon deutlich leerer geworden, sodass man kaum bzw. teilweise gar nicht mehr anstehen und warten musste, sodass wir in Dauerschleife mit diversen Fahrgeschäften fuhren, bis diese geschlossen wurden. Völlig müde und k.o., aber glücklich, machten wir uns schließlich wieder auf den Heimweg auf unsere schöne Insel, wo wir dann im Hafen von ein paar Seehunden begrüßt wurden.

Für uns ist klar, dass wir auf jeden Fall irgendwann wieder ins Legoland fahren und dann werden wir uns auf jeden Fall auch noch das Polar Land und das Adventure Land ausgiebig ansehen und die Attraktionen ausprobieren, die wir dieses Mal nicht geschafft haben. Um wirklich _alles_ anzusehen und auszuprobieren reicht ein Tag definitiv nicht aus, aber diesen Anspruch hatten wir auch gar nicht. Wir wollten einfach einen schönen, spaßigen Tag haben und den hatten wir auf jeden Fall.

Hier nochmal eine kurze Zusammenfassung der für uns wichtigen Fakten:

  • In der Hauptsaison ist (angeblich) freitags, samstags und sonntags am wenigsten los.
  • Montags bis freitags hat der Park die längsten Öffnungszeiten.
  • Der Freitag ist daher für uns der ideale Tag für einen Besuch im Legoland.
  • Günstige Eintrittskarten bekommt man…
    • online auf der Website des Legolands (nur mit Kreditkarte)
    • mit den 50%-Rabattgutscheinen von den Kellogg’s-Packungen (nur an der Tageskasse einlösbar)
    • bei eigentlich allen gängigen Ferienhausanbietern
  • Es gibt einige Restaurants, die aber allesamt sehr teuer sind. Daher unbedingt selbst Essen mitbringen!
  • Sich keinen Stress machen und einfach den Tag genießen 🙂

 

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