Wochenendrückblick #2

[Wetter]

Schön warm, wärmer als gedacht

 

[Gemacht]

Tapeten gekauft, im Garten gewerkelt und selbigen österlich geschmückt, eine Zauneidechse gesehen, Umzugskisten gepackt, mit den Nachbarn zusammengesessen, entdeckt dass mein uraltes Handy sogar Facebook kann, mein Vertrag aber leider kein mobiles Internet beinhaltet

2014-04-13-5455

2014-04-13-5477

[Gehört]

Wieder nur ein bisschen mdr jump im Auto und zu Hause, weil die Tochter so gerne tanzen wollte

 

[Gelesen]

Die Blogparade zum Thema “Schule, Betreuung und Familienzeit”, zu der Mama notes aufgerufen hatte. Sehr interessant, auch wenn es uns noch nicht betrifft.

 

[Gesehen]

Natürlich Thiel und Boerne!

 

[Getrunken]

Wasser, Saftschorle, Caramel-Cappucchino, Vita Cola

 

[Gegessen]

Croissants und Brötchen, Thüringer Rostbratwurst, Kuchen den der Mann von der Arbeit mitgebracht hat, auf Tochters Wunsch hin Fleischklößchen mit Kartoffelbrei und Sauce, “Unkraut”, Vanillepudding – also alles in allem viel zu ungesund, wenn ich das so lese

2014-04-12-5425

[Gelacht]

als die Tochter beim Abendessen in die Runde fragte “Wer will noch Unkraut???” und damit den Weißkrautsalat meinte :-)

 

[Geschmunzelt]

als ebenfalls die Tochter nach dem Baden beim Haare fönen im Sitzen eingeschlafen ist

 

[Gewundert]

dass andere 3jährige Kinder schon alkoholfreies Bier trinken dürfen O.o

 

[Gekauft]

Tapeten, Tapeten, Tapeten…. O.o

 

[Ausblick auf nächstes Wochenende]

Spachteln, malern, tapezieren, spachteln, malern, tapezieren… und zwischendrin vielleicht ein bisschen Ostern feiern

Wovor man manchmal so Angst hat

Heute war die von mir so sehr gefürchtete Vorabnahme unserer alten Wohnung. Ich hab mir im Vorfeld wirklich riesigen Stress gemacht. Schließlich hört und liest man immer wieder so allerhand, was Vermieter den Mietern unterschieben und aufdrücken wollen. Was, wenn das bei uns auch passiert? Ich dachte an die paar Macken im Fußboden und die eine uralte Zimmertür, wo sich der Lack langsam löst… eigentlich ganz normale Verschleißspuren, die nun mal nach einiger Zeit auftreten – aber wer weiß schon, was der Vermieter sagt? Ich hab mir echt ins Hemd gemacht und sogar meinen Mann gebeten, zur Vorabnahme von der Arbeit nach Hause zu kommen.

Und was war? Der gute Mann von der Wohnungsgenossenschaft kommt, wirft einen kurzen Blick in jedes Zimmer (nicht mal! Im Bad war er gar nicht), nuschelt was von “Tapete runter, Decken weißen” in den nicht vorhandenen Bart und verschwindet keine 2 Minuten später wieder. Das war’s.

Und davor hatte ich jetzt so Angst? Hahaha. Ich musste soooo lachen, als er wieder weg war :-) Das wussten wir doch nämlich schon, dass die Tapeten runter und wir streichen müssen. Ich dachte, da kommt werweiß was. Puuh… lach. Mein Mann rollte nur mit den Augen und dachte sich “Typisch meine Frau. So viel Stress für nichts. Hab ich doch gesagt.” ;-) Jaja…

Ein kurzer Wochenendrückblick

Da wir leider das ganze Wochenende über keine Fotos gemacht haben, gibt es dieses Mal nur einen kurzen Rückblick in Stichpunkten. Orientiert habe ich mich dabei an dem Wochenrückblick von Frau Pappnase, den ich immer sehr gerne lese.

[Wetter]

Schön warm, T-Shirt-Wetter, richtig frühsommerlich :-)

 

[Gemacht]

Auf der Mitgliederversammlung vom Kleingartenverein Protokoll geschrieben, im Garten gewerkelt, mich mit dem Mann gestritten, in der neuen Wohnung gewesen um für den Tapetenkauf alles auszumessen, Umzugskisten gepackt, für einen Strom- und Gasanbieter entschieden, nach ewigen Zeit wiedermal meine Haare geflochten

 

[Gehört]

Nur ein bisschen mdr jump im Auto.

 

[Gelesen]

Diverses im Internet und ein bisschen in einem alten aber feinen DDR-Gartenbuch geblättert

 

[Gesehen]

Dreamhouse (fand ich nur so “naja”), einen tollen Polizeiruf 110 mit Olga Lenski (ick lieb ihr!) und ein bisschen Kinderfernsehen am Sonntagvormittag

 

[Getrunken]

Traubensaftschorle, Caramel-Cappucchino, eine Cola und zum Sonntagskrimi ein halbes Bier

 

[Gegessen]

Croissant mit Mamas selbstgemachter Pflaumenmarmelade, Wurstgulasch mit wahlweise Nudeln oder Reis, selbstgemachte Pizza (u.a. mit Mozzarrella-Tomate, eindeutig mein Favorit!), Leckermäulchen, Brötchen mit Rauchkäse

 

[Gefühlt]

Etwas Bammel vor der Wohnungs-Vorabnahme am Mittwoch und generell etwas Überforderung den Umzug betreffend, weil wir fast alles ganz allein machen müssen (ich gestehe, ich bin nicht wirklich stressresistent :-/ )

 

[Gedacht]

Ob ich nicht doch offiziell Schriftführerin unseres Kleingartenvereins werden sollte? Und wie es beruflich mit mir weitergehen soll…

 

[Gefreut]

bestimmt auch…

 

[Geärgert]

Viel und oft. Über den Mann, die Tochter und nicht zuletzt mich selbst.

 

[Gelacht]

zu wenig

 

[Geweint]

zu viel

 

[Gekauft]

ein lila Hemd für den Mann

 

[Gelernt]

Was über Krankheiten an Obstbäumen. So weiß ich jetzt z.B. dass unser Sauerkirschbaum die Monilia-Spitzendürre hat *argh*

 

[Ausblick auf nächstes Wochenende]

Tapeten kaufen, weiter Kisten packen und Möbel auseinander nehmen, bei schönem Wetter raus in den Garten, Freitag Mädelsabend!!!

Vom Wohnen und Umziehen

Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag schrieb, haben wir am Dienstag den Mietvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Wir werden zum 1.5. dort einziehen und bis dahin gibt es noch eine ganze Menge zu tun:

Am 9.4. ist  Vorabnahme unserer jetzigen Wohnung (wovor mir ja schon etwas graut, ehrlich gesagt) und am 16.4. kriegen wir die Schlüssel für die neue Wohnung. Dann geht es los mit tapezieren. Der “richtige” Umzug mit allen schweren Möbeln soll am 26.4. stattfinden. Kleinkram werden wir immer mal so zwischendrin mitnehmen.

Ich freue mich so sehr auf die neue Wohnung. Wir alle tun das. Sie ist so viel schöner und auch größer als unsere jetzige und unsere Tochter wird erstmals ein eigenes Kinderzimmer bekommen, darauf freut sie sich am meisten. Trotzdem ist die Vorstellung, dass unsere letzten Tage in dieser Wohnung gezählt sind, sehr sonderbar. Wir haben jetzt 5,5 Jahre hier gewohnt. Es war die erste gemeinsame Wohnung von meinem Mann und mir. Hier haben wir uns ein Nest gebaut und hier sind unsere beiden Kinder zur Welt gekommen. Diese Wohnung wird also für uns immer etwas ganz Besonderes sein und wir werden sie wohl nie vergessen.

Trotzdem weiß ich eines gewiss: Nämlich, dass jetzt einfach die Zeit für einen Umzug gekommen ist und dass die neue Wohnung genau die richtige ist um uns ein neues Zuhause zu geben. Denn nicht wir haben diese Wohnung gefunden, sondern sie uns. So jedenfalls fühlt es sich an für mich.

Eigentlich wollten wir schon vor Jahren umziehen, als ich mit unserer Tochter schwanger war. Dass wir eine größere Wohnung brauchen, war immer irgendwie klar und wir sprachen auch oft davon. Ich schaute oft und regelmäßig die (spärlichen) Wohnungsanzeigen durch, schaute auch nach Häusern für uns. Aber nie war etwas dabei, wo es *klick* gemacht hat. Manchmal dachte ich, diese oder jene Wohnung könnte was für uns sein, aber so richtig entschlussfreudig waren wir irgendwie nie. Vielleicht doch lieber ein eigenes Haus? Vielleicht doch lieber zurück in meine alte Heimat ziehen? …

Zeit verging, Wohnungsanzeigen kamen und gingen, aber kein Umzug, sodass wir aktuell immer noch mit 2 Erwachsenen und 2+1 Kindern (wenn die große Tochter meines Mann noch da ist) in 3 Zimmern verteilt auf überschaubaren 57 m² wohnen. Schön beschaulich und gemütlich auf der einen Seite. Irgendwie genügsam komme ich mir vor, hier zu leben. 3 Zimmer und 57 m² für eine Familie sind schließlich weit mehr, als Millionen Menschen anderswo auf der Welt jemals haben werden und große Häuser mit riesigen Kinderzimmern für jedes Kind sind nichts als Luxus, den wir nur glauben zu brauchen, weil wir furchtbar verwöhnt sind. Und doch ist es auf der anderen Seite auch wirklich beengt um nicht zu sagen bedrückend. All das Zeug, das sich in den vergangen Jahren angetürmt hat, weil man meinte, es ganz dringend zu brauchen oder sich wenigstens vorstellen könnte, dass man es irgendwann in seinem Leben nochmal brauchen könnte. Und viel zu wenig Schränke für all dies Zeug. Und viel zu wenig Platz für all die benötigten Schränke. Im Klartext: Viel zu wenig Platz für viel zu viel Zeug. Soviel zum Thema Genügsamkeit. Was Möbel, Kleidung, Spielzeug, etc angeht leben wir eindeutig nicht genügsam.

Wie fand uns nun also unsere neue Wohnung? Der Babysohn und ich waren auf dem Heimweg vom PEKiP und völlig gedankenverloren verpasste ich die Einflugschneise zu dem Weg, den wir normalerweise gehen. Also liefen wir eben ausnahmsweise mal einen anderen Weg. Wir kamen an einem Schaukasten vorbei und im Vorbeigehen sah ich einen Aushang für eine 4-Zimmer-Wohnung (in alle den Jahren, die ich jetzt hier wohne und nach Wohnungen Ausschau halte habe ich noch NIE einen Aushang für eine 4-Zimmer-Wohnung gesehen). 2. Obergeschoss. Mit Balkon. In einer schönen Wohngegend. Miete im Rahmen. Alles perfekt. Genau das, wonach wir immer gesucht hatten. Am nächsten Tag riefen wir gleich an und ab da ging eigentlich alles ganz schnell. Besichtigungstermin vereinbart, angeguckt, verliebt und zugesagt. Und jetzt ist es schon bald soweit, dass wir umziehen. Aufregend.

Das lange Warten hat sich also gelohnt. Es hatte offensichtlich seinen Grund, dass wir vorher mit allen anderen wenigstens halbwegs passenden Wohnungen und Häusern so gehadert haben. Weil nämlich diese eine Wohnung auf uns gewartet hat. Gleich vom Lesen der Anzeige an wusste ich tief in mir drinnen, dass das unser neues Zuhause werden würde. Ganz komisch und eigenartig. Aber es sollte wohl so sein.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

So könnte man meine heutige Stimmung bezeichnen. Wobei ich die Aussicht, von einem überdimensionierten Fleischkloß erschlagen zu werden, gerade fast schon etwas verlockend finde.

Blöder Tag heute. Wirklich blödblödblöd. Blöd, blöder, heute. Irgendwie geht heute wirklich _alles_ schief. Am liebsten würde ich den kompletten Tag unter “April April” verbuchen. Leider kommt niemand, um mir diese zwei Worte zu sagen.

Einziger Lichtblick: Wir haben heute den Mietvertrag für unsere neue Wohnung unterschrieben. Und das ist zum Glück kein Aprilscherz!

Ohne Krimi geht die Michi nie ins Bett

… ja nie ins Bett *sing*

Kennt ihr das oberkultige Lied von Bill Ramsey? Eigentlich isses ja die Mimi, die ohne Krimi nie ins Bett geht – aber mein Mann dichtet das Lied für mich gerne mal ein bisschen um.

Ja, ich bin bekennende Krimi-Tante – (fast) kein Abend ohne Krimi, sei es als Buch oder im Fernsehen. Unnötig zu erwähnen, dass “Tatort” fester Bestandteil meines Sonntagabendprogramms ist.

Heute habe ich durch Zufall eine kleine, aber wirklich sehr feine, Tatort-Kolumne entdeckt, die jetzt wohl fester Bestandteil meiner Montags-Leselektüre wird. Wenn ihr auch so Tatort-verrückt seid wie ich, habt ihr ja vielleicht auch Lust mal reinzuschauen. Zur aktuellen Rezension vom gestrigen Borowski-Tatort bitte hier entlang: “Neues vom Kriminalsofa (27)” von den Flâneuren. Meine Meinung zu “Borowski und das Meer” deckt sich übrigens fast 1:1 mit der von Ninia und Falk.

Unser Wochenende

Samstag waren wir zuerst auf einem Kindersachen-Basar und haben schöne Kinderkleidung und Spielzeug gekauft. (Foto folgt)

Danach haben wir unseren Großeinkauf beim dm-drogeriemarkt erledigt. Unter anderem haben wir den ersten von vier Willkommensgutscheinen über 50 €, die es von unserer Stadt zur Geburt eines Babies gibt, eingelöst. Auf dem Foto seht ihr einen Teil unserer Ausbeute:P1030073

Anschließend haben wir den Tag in unserem Schrebergarten ausklingen lassen und haben nach der Winterpause endlich angefangen, aus unserem Gemüsebeet wieder ein Beet zu machen.

2014-03-29-5271

Sonntagnachmittag waren wir bei der Eröffnung eines Hofcafés hier in der Nähe. Es gab dort viele Tiere zu entdecken (welche das seht ihr auf dem Schild unten), Pferdereiten für die Kleinen (und Großen – ich durfte auch mal ;-)), Kinderbasteln und natürlich sehr leckeren selbstgebackenen Kuchen und Kaffee bzw Apfelsaft.

2014-03-30-5282

Der Babymann übte fleißig das Sitzen …

2014-03-30-5308

… während Tochter und ich die Tiere bestaunten.

2014-03-30-5342

An beiden Tagen trafen wir viele liebe Bekannte, es war wundervoll. Ich fühle mich oftmals sehr einsam hier, weil ich “nur” zugezogen bin und mich recht schwer tue Kontakte zu knüpfen, aber dieses Wochenende war das eindeutig nicht der Fall. Mir ist bewusst geworden, wie viele liebe und tolle Menschen ich doch schon kennengelernt habe in den letzten Jahren und darüber bin ich gerade sehr dankbar.

Mein Statement zum Projekt “selbstgeboren”

In den letzten Tagen wurde auf vielen verschiedenen Kanälen über das Projekt “selbstgeboren” von Hebamme Anna Virnich diskutiert. Viele äußerten Kritik vor allem an dem Namen des Projektes, u.a. auch in den Blogs “Geborgen wachsen” und “Mama notes”.

Ich möchte an dieser Stelle gerne eine Lanze für Anna Virnich und ihr geplantes Buch brechen.

Ich habe die Aktion “selbstgeboren” nämlich in keinster Weise negativ aufgefasst.

Vielleicht hinkt der Vergleich, aber ich möchte ihn trotzdem ziehen.
Es gibt mittlerweile viele viele Bücher, Websites, Fotosammlungen, etc zum Thema “stillen”. Frauen und Stillberaterinnen schreiben in Blogs und Zeitschriften darüber, wie schön es ist, ein Kind zu stillen. Es _aus eigener Kraft_ zu ernähren. Sie wollen zeigen, dass es geht, sein Kind zu stillen. Ohne Interventionen wie Stillhütchen, Milchpumpen, Fläschchen. Sondern auf ganz natürliche Weise, ohne all das. Dass “jede Frau stillen kann”.

Ich selber habe meine Kinder beide nur sehr kurz gestillt und das Bild, was in oben genannten Büchern und Internetseiten vom Stillen gezeichnet wird, hat nichts mit meiner “Still-Realität” zu tun. Ich habe es nie so empfunden. Für mich/uns hat sich die Ernährung mit Flaschenmilch als der für uns bessere Weg herausgestellt.

Trotzdem fühle ich mich von diversen Stillbüchern und -Internetseiten nicht angegriffen oder als Mutter 2. Klasse hingestellt. Wenn eine Stillmütter beschreibt, wie stolz es sie macht, ihr Kind “selbst zu ernähren”, “aus eigener Kraft”, “ohne Hilfe”, dann finde ich das schön und gönne ihr dieses Gefühl von Herzen. Dabei könnte ich diese Worte auch auf die Goldwaage legen und mich angegriffen fühlen. Denn ich als Flaschenmutter ernähre mein Kind genauso selbst. Ich koche das Wasser auf, rühre die Milch an, halte mein Kind im Arm und gebe ihm die Flasche. Das macht nicht Claus Hipp für mich, nur weil ich das Milchpulver seiner Firma benutze. Und genausowenig haben natürlich die Ärzte das Kind geboren, bloß weil es unter der Geburt medizinische Interventionen gab.

Ich fühle mich nicht angegriffen von Worten wie “selbst und aus eigener Kraft ernährt”. Ich verstehe, wie sie gemeint sind. Sie sind genauso gemeint wie das von Anna Virnich genutzte Wort “selbstgeboren”. Es geht darum, dass der Körper ganz alleine etwas vollbracht hat. Das ist etwas Großartiges, Wunderbares! Etwas, worauf man zu Recht stolz sein darf. Völlig unabhängig davon, ob das besser oder schlechter als wasauchimmer ist.

Es geht im Projekt “selbstgeboren” meines Erachtens nach nicht darum, verschiedene Geburtsmodi zu werten. Es soll einfach nur gezeigt werden, dass Geburten auch völlig ohne Interventionen funktionieren (können). Genauso wie viele Stillmütter und -beraterinnen aufzeigen wollen, dass Stillen völlig ohne Hilfsmittel funktioniert bzw funktionieren kann. Beides finde ich wichtig, da beides von immer noch viel zu wenigen Menschen gewusst wird. Beides heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass Frauen die bei der Geburt oder bei der Ernährung ihres Babies Hilfsmittel oder Interventionen welcher Art auch immer gebraucht haben, Mütter 2. Klasse sind. Und das will auch überhaupt niemand sagen.

Moro’sche Möhrensuppe

Kennt ihr schon die Moro’sche Möhrensuppe? Nein? Ich kannte sie bis gerade eben auch nicht. Ich finde aber, sie klingt so interessant, dass ich sie gerne kurz hier auf dem Blog vorstellen möchte.

Was ist die Moro’sche Möhrensuppe?

Bei der Möhrensuppe nach Moro handelt es sich um ein altes Hausmittel-Rezept, das gegen Durchfall helfen soll. Der Heidelberger Kinderarzt Professor Ernst Moro entdeckte die heilende Wirkung von Möhren Anfang des 20. Jahrhunderts und empfahl diese Suppe seitdem seinen Patienten.

Und so geht’s:

500 g geschälte Möhren
in 1 Liter Wasser
1 Stunde lang kochen (die lange Kochzeit ist unbedingt notwendig!)
anschließend pürieren
den Brei mit Wasser auf 1 Liter aufgießen
und mit 3 g Salz würzen

Die fertige Suppe gleich zu Beginn der Beschwerden mehrmals täglich in kleinen Mengen zu sich nehmen.

In unserer Familie hat zum Glück nur sehr selten jemand Durchfall, da wir alle gottseidank nicht besonders anfällig für Magen-Darm-Viren sind, aber beim nächsten Mal werde ich die Moro’sche Möhrensuppe garantiert nachkochen und ausprobieren.

Es gibt im Sommer etwas zu feiern

Gestern flatterte uns wunderschöne Post ins Haus. Eine Hochzeitseinladung von meinem Cousin und seiner Freundin. Wir wussten schon länger, dass die beiden dieses Jahr heiraten werden und auch, dass wir zu der Hochzeit eingeladen sind, aber trotzdem war ich soo gespannt, als ich gestern den Umschlag öffnete und die wunderschöne selbstgestaltete Karte herausnahm. Die ganze Familie hat schon längere Zeit darauf gewartet, dass die beiden endlich heiraten und nun ist es soweit. Das ist so schön, denn die beiden sind wirklich ein tolles Paar!

Ich war bisher noch nie auf einer Hochzeit, außer auf meiner eigenen. Zur Feier am Abend eingeladen war ich schon und ich war schonmal nach der Trauung im Standesamt zum Gratulieren – aber so richtig bei einer Trauzeremonie dabei war ich noch nie.

Da mein Cousin und seine Freundin ca 320 km entfernt wohnen, werden wir einen Wochenendausflug daraus machen und darauf freue ich mich auch schon so sehr. Ich liebe es zu verreisen und woanders zu übernachten, auch wenn es nur kurz und nur innerhalb Deutschlands ist. Aber ich sehe so gerne etwas von der Welt und lerne immer gerne neue Menschen und neue Orte kennen. Leider ist das die letzten Jahre, bedingt durch unsere kleinen Kinder und die Reiseunlust meines Mannes, etwas zu kurz gekommen.

Auch habe ich gestern gleich angefangen, diverse Online-Shops nach schönen Outfits zu durchforsten. In unseren Kleiderschränken befindet sich definitiv nichts Passendes für einen derart festlichen Anlass, sodass wir auf jeden Fall etwas neues Hübsches kaufen müssen. Und auch darauf freue ich mich total – mich und die Kinder und vor allem meinen Mann mal so richtig herausputzen. Auch das kommt viel zu selten vor. Meinen Mann habe ich in den 7,5 Jahren unserer Beziehung nur einmal im Anzug oder überhaupt im Hemd gesehen und das war bei unserer Hochzeit vor 3,5 Jahren. Und er sah soo gut darin aus, es wird also dringend Zeit für eine Wiederholung!

Für mich ist diese Hochzeitseinladung also in jeglicher Hinsicht etwas ganz Besonderes. Und ich bin sicher, es wird großartig werden!